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LeLeonard Rohde FiWa 2022onard Rohde vom Triathlon Team Senftenberg startet am Sa, 7.Mai als einziger Brandenburger bei der Ironman Weltmeisterschaft in St. George im US Bundesstaat Utah. Über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen misst er sich mit den besten Triathleten der Welt. Wegen der gesamten Coronaproblematik wurde die ursprüngliche Weltmeisterschaft, der Ironman Hawaii,vom Oktober 2021 auf diesen Termin und nach Utah verschoben. Der ambitionierte Hobbysportler aus Ruhland qualifizierte sich im Herbst letzten Jahres beim IRONMAN Portugal in Cascais. Solche Herausforderung neben dem Beruf zu meistern ist nicht einfach. Nur mit Unterstützung seines Arbeitgebers, der Von Ardenne GmbH aus Dresden wurde dieser Traum überhaupt möglich. Manchmal bis zu 350 km Radtraining pro Woche und insgesamt 20 wöchentlichen Trainingsstunden in den drei Ausdauerdisziplinen erfordern viel Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und auch flexible Arbeitszeiten. Gilt es doch im europäischen Winter die Möglichkeiten des Freilufttrainings optimal auszuschöpfen. Zudem ist auch die Reise nach Utah finanziell nicht unerheblich. Das umfangreiche Equipment eines Triathleten inklusive speziellem Radkoffer für die Zeitfahrmaschine müssen im Flugzeug mitgenommen werden. Zudem ist Rohde bereits am 29. April angereist, um sich an die Bedingungen vor Ort zu gewöhnen. Ein echter Testwettkampf war im Vorfeld leider nicht möglich, da die Triathlonsaison in Mitteleuropa erst im Juni startet. Mit einem Sieg kürzlich beim Finsterwalder 10 km Lauf konnte er zumindest seine gute Laufform prüfen. Die Taktik für Utah ist jedoch klar: beim Schwimmen nicht zuviel einbüßen, als solider Radfahrer auf den 180km Boden gut machen und als guter Läufer im abschließenden Marathon vielleicht noch weiter nach vorn kommen. In Portugal war der Plan so noch nicht ganz aufgegangen, aber für die WM in Utah kann er aus diesen Erfahrungen zehren.

Foto: I.Köster

Olaf Schmidt
Triathlon Team Senftenberg e.V.
Pressewart

geschrieben von Dr. No

Am 19.02.2022 ging es wieder los mit der Saison und nach langer Pause auch mit der BTB-Cup-Wertung. Startwettkampf war der Winterlauf und Zweikampf mit Neptun. Bestandteil der Cup-Wertung war hier der Zweikampf aus Laufen und Schwimmen.

Als „Intensivtraining“ nutzend waren 2 vom Tri Team SFB beim Winterlauf dabei. Leo und Christian wollten es wissen und gingen an den Start über die 10 km. Dabei konnte Leo seine überragende Form abrufen und gewann den Lauf mit einer Zeit von 00:37:03.2022finsterwalde08
Christian wurde Dritter in seiner AK mit einer super Zeit von 00:48:29.2022finsterwaldeChristian

Hier findet ihr den Bericht des Veranstalters.

Fotos privat

geschrieben von Katrin

Nach dem Trainingslager – Was habe ich mitgenommen?

Eine Partnerin für einen gemeinsamen Start beim Cottbusser Ostsee-Triathlon, eine Partnerin für Radeinheiten in der Heimat, neue Übungen für das funktionale Training, bessere Technik beim Langlaufen (insbesondere, wenn es für den Flachländer bergab geht), wertvolle Hinweise für das mir noch nicht so geheuere Kraul-Schwimmen und viele tolle Momente mit Teamgeist, Erfahrungsaustausch und einfach Freude am Sport und nicht zu vergessen: mein erstes Vereinstrikot. 😉
Danke für die super Organisation, besonders an Ole und Ivo und auch an die im Hintergrund Helfenden, und an alle Teilnehmer für die schöne gemeinsame Zeit. Ich freue mich auf das nächste Mal.

Das Trainingslager - Rabenberg 03.02. bis 06.02.2022

Nach einer gemeinsamen Fahrt mit Lang-Distanzler Leo startete mein Abenteuer Rabenberg mit dem herzlichen Empfang von Ivo, der sogar mit dem Gepäck half und uns unsere Zimmer zeigte und den Plan für den ersten Abend erklärte: Nettes Beisammensein und Triathlon-Geschichten. Als wichtiges Thema an dem Abend bildete sich eine schwierige Wettkampfentscheidung heraus. Ein Teammitglied musste bis zum nächsten Tag entschieden haben: soll es an der 2021 IRONMAN World Championship, St. George, Utah teilnehmen oder nicht – sodann wurde er von allen mit Meinungen und Ratschlägen unterstützt.

Der Freitag startete pünktlich um 7:00 Uhr morgens in der 50-Meter Bahn im Rabenberger Sportkomplex. Schwimmen ist nicht bei allen Triathleten eine geliebte Disziplin. Aus meiner Sicht ist es die komplexeste der drei Sportarten und bedarf besonderem Trainingsknowhow. Es zeigte sich, dass das Schwimmen auch für alle anderen ein Schwerpunkt des Trainingslagers gewesen ist. Obwohl es coronabedingt dieses Mal nicht mit einem Schwimmtrainer und Unterwasser-Kamera-Analyse geklappt hat, gab es ein ausgefeiltes und vielseitiges Trainingsprogramm. Mir kamen viele Beobachtungen und Hinweise der erfahrenen Schwimmer zugute. Claudias Aussage „Wir sind alle nur Treibholz“ hallt dabei in meinen Ohren nach. Lisa nahm sich extra Zeit und gab Anleitung zum Kraulen aus ihrer Leistungs-Schwimm-Erfahrung weiter - inklusive Beckenrandtraining, um die richtige Führung der Hand-Arm-Kombination im Detail zu besprechen. Ein dickes Danke an Lisa, Claudia, Ole, Ivo, Kathrin und Danny.

Nach dem ersten gemeinsamen Frühstück ging es direkt in den Schnee. Der Verein hatte für den Freitagvormittag einen Skilehrer für uns gebucht, der von den Anfängergrundlagen bis hin zum Ausstieg aus der Loipe in der Abfahrt alles Wichtige erklärte. Dass er uns in Teams auf einem oder zwei Ski und beim Ski-Fußball und Ski-Volleyball gegeneinander antreten lassen würde, das hatten die wenigsten von uns geahnt. In jedem Fall hat er uns mit mehr Technik-Knowhow für die kommenden Touren ausgestattet, die am Samstag bei einer längeren gemeinsamen Tour zur Anwendung kam. Hier zeigte sich die Umsicht der Organisatoren: sie schauten nach den Letzten der Gruppe und begleiteten eine Alternativroute, als das Terrain nicht für alle gleichermaßen passte.
Von der Schönheit des verschneiten Waldes beeindruckt und der Möglichkeit, noch mehr Technik in der Loipe zu üben, habe ich am Samstag noch eine extra Skieinheit eingelegt und mich sehr gefreut, eine Abfahrt inklusive der Kurven und Kreuzungen heil für mich und alle anderen absolviert zu haben.
Neben Wasser und Schnee hielten wir uns auch regelmäßig in Kraft- und Trainingsräumen auf, um unsere Körper wieder zu kräftigen, zu mobilisieren und zu dehnen.

Die besondere soziale Würze wurde durch die offenen und oft humorvollen Gespräche bei den gemeinsamen Mahlzeiten und dem abendlichen Beisammensein geboten. Das Highlight der Abendgestaltung war ein kleines Bowlingtournier, bei dem wir in zwei Gruppen gegeneinander antraten. Hier zeigte sich, dass es auch ein paar echte Bowlingtalente im Verein gibt.

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Vor dem Trainingslager: Wie kam ich eigentlich nach Rabenberg?

Anfang 2021 dachte ich mir, alles ist bereit für einen neuen Versuch, in diesem Jahr an einem Triathlon teilzunehmen. Das hatte ich mir schon ein paar Mal in meinem Leben vorgenommen und bin dann genau in diesen Jahren mit Knieproblemen nie weit gekommen und blieb am Ende beim Radfahren. Auch 2021 blieb ich nicht verschont und hatte sogar mehrere Monate Sportverbot. Da kam mir die Idee, zumindest als Helfer aktiv Triathlon-Luft zu schnuppern. Und schon hatte ich das Helfer-Formular des Knappenman ausgefüllt. (Hier ein Dankeschön an meinen lieben Kollegen, Freund und Radpartner Matthias, der mich in dieser Zeit immer wieder ermutigte).

Das Orgateam des Knappenman teilte mich auf der Laufstrecke ein. Das ist beim Triathlon die letzte, kräftezehrendste und für den Körper oft belastendste Disziplin. Als Helfer geht es darum, zu unterstützen in jeglicher Form – von anfeuern, über Wasser reichen, Hilfe organisieren etc. Darauf bereitet man sich auch innerlich vor. Was mich jedoch überrascht hat, wie viel Freude und Dankbarkeit von den Teilnehmern zurückgekommen ist. Insbesondere sind da ein paar Leute mit Bekleidung vom Tri Team SFB aufgefallen. Kurz darauf hatte ich bei einem Besuch bei meinen Eltern auch den F60 Triathlon entdeckt, und beschloss, mir das mal anzuschauen. Da wurde mir dann erst bewusst, dass dieser vom Tri Team SFB organisiert wird. Hier kam ich mit ein paar Mitgliedern ins Gespräch und wurde direkt eingeladen, mir den Verein mal näher anzuschauen, es kann bestimmt was für mich sein. Ich wurde auch nicht vom Haken gelassen, sondern gleich mit Ole verknüpft, der das laut den anderen alles ganz genau erklären kann, was sich ein paar Wochen später bei einem leckeren Kaffee im Markt 15 in Senftenberg auch bestätigte. Jetzt wusste ich über alle Möglichkeiten für Trainings und Wettkämpfe Bescheid und Ole ermutigte mich, auch ohne viel Erfahrung bei allem dabei sein zu können und betonte, dass sich das Tri Team über neue Mitglieder freut und ich doch einfach mal mit zum Training kommen könnte.

Anfangs nahm ich das gar nicht so ernst und dachte, was soll ich denn mit mehrjähriger sportlicher Pause in einem Triathlonverein? Besser mache ich allein weiter mit Laufen und Radfahren und bringe dann das Schwimmen irgendwie dazu. Trainingsbücher und Pläne liegen schon seit Jahren zu Hause. Doch mir kam die Eingebung, dass es die Chance sein könnte, Schwimmen, Radfahren und Laufen mit anderen teilen zu dürfen und sogar wieder mehr Kontakt in meine alte Heimat zu finden.
Also probierte ich es und nahm zum Kennenlernen am Funktionalen Training teil. Das habe ich dann überlebt und nach einer gemeinsamen Stärkung mit dem großartigen vegetarischen Dönerteller Hawaii wusste ich, dass es passen kann.

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Hallo liebe Sportsfreundinnen und Sportsfreunde,

das Organisationsteam des Senftenberger Triathlon hat sich dafür entschieden, den Senftenberger Triathlon in den F60-Triathlon zu integrieren. Nachdem der Senftenberger Triathlon nun 2 Jahre nicht mehr am Senftenberger See ausgerichtet werden konnte, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Auch sich verändernde organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen spielten eine weitere Rolle bei unserer Entscheidung.

Umso mehr freuen wir uns das Sprintformat mit an die F60 zu nehmen. Insbesondere, da die Sprintdistanz in diesem Jahr Teil der Brandenburg-Cup-Wertung ist und zusätzlich als Landesmeisterschaft Berlin & Brandenburg gewertet wird.

Alle Informationen dazu findet ihr auf unserer Seite www.f60triathlon.de.

Sport Frei
Bis bald
Euer Triathlon Team Senftenberg

Radiobeitrag mit dem Triathlon Team Senftenberg von Carl Winterhagen für Antenne Brandenburg

Das Triathlon Team Senftenberg feiert Geburtstag. Seit 25 Jahren sind wir aktiv und gestalten in unserer Region den Triathlon-Sport mit.

25Jahre

An dieser Stelle wollen wir Danke sagen an unsere Mitglieder ohne deren aktiver Mitarbeit es kein Vereinsleben geben würde. Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an unsere Sponsoren sowie den engen Freundinnen und Freunden des Vereins, die uns in vielfacher Weise unterstützen. Und last but not least möchten wir uns auch bei den Sportler*Innen & Gästen unserer Triathlon-Veranstaltungen bedanken, die diese mit Leben füllen.
Wir sehen hoffnungsvoll in die Zukunft und freuen uns auf die nächsten 25 Jahre.

Der Vorstand
René, Ole, Kathrin, Totti und Ivo

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