• images/TTS/slider/1.jpg
  • images/TTS/slider/2.jpg
  • images/TTS/slider/3.jpg
  • images/TTS/slider/4.jpg
  • images/TTS/slider/5.jpg

Unser Vereinsausflug mit dem Rennrad ins Isergebirge fand am Wochenende vom 25. - 26. Mai statt.
Acht Vereinsmitglieder nahmen teil. Dirk fuhr das Begleitauto mit Anhänger. Maria musste aus gewissen Umstandsgründen ebenfalls im Begleitauto Platz nehmen. Die sechs Radfahrer waren Claudia, Kathrin, Leo, Mario, René und Klaus, also ich.

Früher bereitete man sich mittels Landkarten auf längere Reisen vor oder man verließ sich auf Gottvertrauen. Letzteres bewirkte meist eine enorme Streckenverlängerung oder Ankunft am falschen Ziel. In unserer modernen Zeit wird Gottvertrauen durch Navigationsgeräte ersetzt. Das Ergebnis ist das gleiche, jedenfalls mit der App Komoot auf Handys, wie wir bald verärgert erfahren mussten, besonders Claudia, die mit ihrer Zeitfahrmaschine die Reise in Angriff nahm. Der um 8 Uhr geplante Start verzögerte sich zwar um 30 Minuten, aber dann ging es zügig in Richtung Hoyerswerda los. Mario als Reiseleiter führte die Truppe an, geleitet von Komoot. Schon auf dieser heimatlichen Strecke zur 20 Kilometer entfernten Nachbarstadt mussten wir zweimal umkehren, weil wir auf einen unwegsamen Waldweg bzw. in Richtung Bernsdorf statt nach Hoyerswerda geleitet wurden.

Auch auf dem weiteren Weg nach Bautzen wurde es nicht viel besser, da wir immer wieder an Abzweigen anhalten und überlegen mussten, was das Navigationsorakel uns sagen will. Ich fragte schließlich einen Dorfbewohner nach dem Weg, was daraufhin die Fahrt bis Bautzen erheblich beschleunigte. Hier gab es den ersten Verpflegungsstopp am harrenden Begleitauto, wie bei Mario nicht anders zu erwarten, mit überreichlichem Angebot. Dafür war aber Marios Handyakku leer und die weitere Navigation in Gefahr. Zum Glück hatte ich eine volle Powerbank im Gepäck. Von Bautzen bis Grenzübergang Zittau kam es zu keinen weiteren Navigations-oder anderen Zwischenfällen und wir konnten beim zweiten Verpflegungsstopp uns stärken und die Trinkflaschen auffüllen. Wie vom deutschen Internetwetterbericht vorausgesagt, hatten wir bis hierhin schönes Wetter. Für die Tschechei war Regen mit hoher Wahrscheinlichkeit angekündigt, der auch direkt hinter der Grenze einsetzte. So kamen wir schon durchnässt am nächsten Verpflegungsstopp auf dem Marktplatz eines Städtchens kurz vor Liberec an. Unter den Schirmen eines Biergartens wollten wir den Regen abwarten, der sich bald in einen soliden Wolkenbruch steigerte und unsere Tische unter Wasser setzte:

Von hier aus bis zum Ziel Bedrichov waren es nur noch 20 Kilometer, aber Mario hatte mit einem gewaltigen Anstieg gedroht, ich war nass und meine Brille verdreckt. So entschloss ich mich, ins Begleitauto zu steigen, auch um Kräfte zu sparen. Das erwies sich aber als Irrtum, denn Dirk fuhr das Auto ebenfalls nach Navi. Im Zielort Bedrichov führte uns dieses nicht etwa direkt zum an der Hauptstraße liegenden Hotel, sondern erst auf eine abzweigende sehr schmale Nebenstraße und dort plötzlich auf einen steil nach unten führenden Wanderweg, der an einer Holzbrücke für Fußgänger endete. Dirks blindes Vertrauen in das Navi hatte zum Ergebnis, dass wir zwar das Auto samt Anhänger auf einer Wiese wenden konnten, aber mit durchdrehenden Rädern auf dem steilen, nassen und lehmigen Weg stecken blieben. Das Abhängen des Anhängers half nicht. So musste sich Maria auf den Fahrersitz begeben und Dirk und ich schoben von hinten mit hervorquellenden Augen, immer mal wieder auf dem lehmigen Weg ausrutschend, während Maria versuchte, die Vorderräder nicht durchdrehen zu lassen. Wider Erwarten gelang es, das Auto bis zum Asphalt zu bringen. Nun war der Anhänger an der Reihe. Der erwies sich als fast noch schwieriger zu bewegen, da er ja keinen Antrieb hat. Ich war nun fix und alle, von wegen Kräfte sparen! Nach schon bewährter Methode fragte ich nun einfach zwei nur tschechisch sprechende Mädchen nach dem Weg und selbst dies erwies sich als viel bessere Navigationsmethode. Wir fanden das Wellnesshotel Jarmilka sofort, waren aber nicht viel eher als unsere Radler eingetroffen, obwohl diese in Liberec falsch navigiert wurden.
Nach dem Duschen gab es für alle im Hotel das wohlverdiente Abendbrot.

Da alle nach den 155 Kilometern ziemlich kaputt waren, gab es danach nur eine kurze Wanderung durch den Ort vom Hotel


bis zum Ort unserer „Heldentat“ am steilen Wanderweg, wo wir sogar noch Schnee entdeckten:

Am nächsten Morgen nach einem opulenten Frühstück versprach uns Mario eine kürzere Rückfahrtstrecke mit besserer Navigation. Kürzer bedeutet im Gebirge immer Wege, viel steilere Anstiege und Abfahrten. Auf den schlechten schmalen Wegen gab es natürlich mehrere Fehlnavigationen und dazu einen Platten an Claudias Rennmaschine. Der Rückweg führte uns ein kleines Stück durch Polen. In Bogatyna erlebten wir den „Navigationshöhepunkt“, führte uns doch diese App Komoot auf einen steinigen Weg zur dortigen Eisenbahnbrücke über die Neiße. Diese hat weder einen die Schienen begleitenden Fußweg, noch kann man sie überhaupt auf dem Fahrrad fahrend erreichen. So kehrten wir um, um zu beratschlagen, wie man auf die deutsche Seite nach Hirschfelde kommt, wo der vereinbarte Treff mit unserem Auto war. Aber auch das haben wir gemeistert und dort in der Sonne unser zweites Frühstück eingenommen:


Ich hatte nun die Nase voll vom Komootnavigieren, habe mein spezielles Fahrradnavigationsgerät auf das Oberrohr montiert und so kamen wir problemlos bis zum letzten Halt kurz hinter Bautzen. Hier stiegen Kathrin und René ins Auto. Da die restliche Strecke bekannt war, ging es zügig bis Großkoschen, indem Leo die Führung übernahm und der Rest in seinem Windschatten fuhr. Wie von Mario vorausgesagt, war die Rückfahrt mit 143 Kilometern etwas kürzer. Müde und kaputt bedankten wir Übriggebliebenen uns bei Mario, um dann zu Hause angekommen über die Wahlergebnisse der Europawahl zu staunen.
Und hier noch etwas für die Allgemeinbildung: Bedrichov im Isergebirge ist nur 15 Kilometer Luftlinie vom Tafelstein entfernt, der höchsten Erhebung der Oberlausitz. Die niedrigste Stelle der Oberlausitz ist übrigens in Tettau im Amt Ortrand.

Euer Klaus

Je nach Sichtweise durfte ich Ole zum Xtreme-Coast-Race als Edelhelfer begleiten bzw. Ole durfte einen erfahrenen Helfer requirieren. Für mich ging die Zinnowitzreise schon abends am Himmelfahrtstag Richtung Meuro los, da wir eigentlich in der Nacht fahren wollten. Ole war aber recht müde und so starteten wir erst am Freitag früh um 5 Uhr. Mario Johannsohn hatte uns freundlicherweise seinen Firmentransporter zur Verfügung gestellt, den wir in Zinnowitz zugleich als Fahrradgarage und Schlafstätte nutzten.
 
Die Hinfahrt verlief problemlos und auf dem neben der Wettkampfstätte gelegenen schönen Zeltplatz bekamen wir einen schattigen Stellplatz neben dem Funktionsgebäude. Am Abend ging es zur Auslosung der Teams auf der Freilichtbühne neben der Seebrücke. Dazu bedarf es einiger Erklärungen. Der Wettkampf ist auf 10 Mannschaften mit je 4 Sportlern begrenzt. Diese 40 Teilnehmer sind vom Veranstalter handverlesen eingeladene Spitzensportler ihrer Sportart. Die Sportarten sind Kajak-, Kanadier-, Fahrradfahren und Laufen. Das mit Stechpaddel gefahrene Kajakboot hat zusätzlich einen seitlichen Ausleger, damit es auf dem Meer nicht so leicht kippt. Ich lernte gleich, dass man dazu heute Outtrigger sagt, zum Kajak Surfski und zum Fahrradfahrer Biker. Nur der profane Läufer hat noch seine alte Bezeichnung. Die Mannschaften stehen nicht vorher fest, sondern werden ausgelost, was für alle Teilnehmer ganz spannend war. Da dabei jeder einzelne Sportler vorgestellt wurde, bekam wohl nicht nur ich, sondern auch Ole rechten Respekt, denn es waren auch WM-Teilnehmer bzw. mit Thoralf Berg ein Weltmeister dabei. Ole hatte mit Läufer Thoralf in seiner Mannschaft Glück. Seine beiden Wassersportler waren weniger bekannt, so sein Surfskifahrer aus der Tschechei.
 
Am Samstag ging es früh zum Strand, wo eine Wechselzone direkt am Wasser aufgebaut war
 


 
und auch ganz pünktlich der Start erfolgte.
 
Zuerst waren die 10 Surfskifahrer mit einem kurzen Sprint an der Reihe, damit sich das Feld ein wenig sortierte. Oles Mannschaft Nr.4 lag da auf dem sechsten Platz. Läufer Thoralf Berg lief auf den 20 Geländekilometern mit einer Superleistung auf Platz 2,
 
hatte aber fast 5 Minuten Rückstand auf den ersten Platz. Der Outtrigger hatte nach 5 Runden und etwa 16 Kilometern wieder Plätze verloren und lag auf Platz 6.
 
Nun war Ole dran. Da alle Wechsel direkt am Wasser erfolgten, musste Ole das Fahrrad hin und zurück etwa je 100 Meter durch den Dünensand tragen. Angefeuert wurde er dabei von unserer Tri-Team-Delegation bestehend aus Lisa, Martin, Ronny und mir. Die restlichen 32 Kilometer im Gelände mit Durchquerung einer abgesperrten Kuhweide verlangten alles ab. Ole brachte die Mannschaft auf Platz 4.
 
Nun musste der tschechische Surfskifahrer auf die lange Distanz von 16 Kilometer
 
und kam auf dem endgültigen 6. Platz ins Ziel.
 
Da dem völlig durchschwitzten Ole die Ostsee mit 14 Grad Wassertemperatur zu kalt war, badete natürlich ich als Edelhelfer für ihn. Dafür brauchte ich dann nicht auf die abendliche Abschlussparty nach der Siegerehrung.
 
Am folgenden Sonntag gab es noch eine kleine Strandparty mit Frühstück für die Starter und Helfer. Man konnte mit den Sportlern fachsimpeln, in den Surfskibooten testweise umkippen und so ein Bad nehmen oder ohne Boot ganz profan im Meer schwimmen. Mittags starteten wir zur Heimfahrt, die am Sonntag nach Himmelfahrt zu einem kleinen Abenteuer wurde. Schon das Verlassen der Insel dauerte im Stau anderthalb Stunden. Auf der A20 ging es zügig voran, doch am Kreuz Uckermark stand wieder alles. Da einige Sportler schon früher abgereist waren, wussten wir durch ihre Anrufe, dass es sich überall vor uns auf der Autobahn staute, besonders auf dem Berliner Ring. Ole beschloss deshalb, Landstraße zu fahren, was stressfrei war, aber eine Ankunft erst 21 Uhr in Meuro bedeutete.
Wer mehr über den Wettkampf erfahren möchte, kann unter der Adresse www.xtreme-coast-race.com weitere Informationen einholen.

Euer Klaus

Am 5.5.19 klärte uns unser Mitglied und Wettkampfrichter Ivo über das DTU Regelwerk 2019 auf. Danke!
Es gibt wieder wissenswerte Neuerungen und Auffrischung kann sowieso nie schaden. Wir sind startklar für die Wettkampfsaison! Danke auch an Martin und Rebecca für den schönen Seminarraum im Markt 15.

Dieses Jahr fand unser Trainingslager auf dem Rabenberg bei Breitenbrunn schon am ersten Februarwochenende statt – und wir hatten Glück, es gab reichlich Schnee, so konnten wir unsere Laufeinheiten auf Ski in den schönen verschneiten Wäldern rund um den Rabenberg durchführen.
 

Mathias (Fotograf), Maria, Anke, Kathrin, Claudia, Bernd, René, Leo und Ivo testeten am Freitag die Loipe. Am Samstagvormittag ging es dann bis zur Kapelle ins tschechische Nachbarland.


Für das Indoor-Training war Anke verantwortlich. Sie leitete 5-mal das Schwimmtraining, wobei Sie ein gutes Händchen für die unterschiedlichen Leistungsniveaus bewies. Beim Training mit Anke im Gymnastikraum war uns schnell allen klar, wo wir unsere Schwächen haben. Claudia, Klaus und Leo hatten neben den geplanten Trainingseinheiten noch Reserven und strapazierten zusätzlich das Laufband. Traditionell stand am Samstag als letztes das Volleyballspiel auf dem Programm. Hier zeigte sich, dass die Mädchen eindeutig die Besseren sind ;-).

  • images/TTS/Bilder/TL2019/VB/TL2019_VB_001.jpg
  • images/TTS/Bilder/TL2019/VB/TL2019_VB_002.jpg
  • images/TTS/Bilder/TL2019/VB/TL2019_VB_003.jpg
  • images/TTS/Bilder/TL2019/VB/TL2019_VB_004.jpg
  • images/TTS/Bilder/TL2019/VB/TL2019_VB_005.jpg
  • images/TTS/Bilder/TL2019/VB/TL2019_VB_006.jpg


Abends plauderten wir in der gemütlichen Bar bei einem erfrischenden Getränk, es wurde Skat oder Rommé gespielt. Samstagabend gesellte sich Sven zu uns, er hatte im ca. 50 km entfernten Klingenthal beruflich zutun.
Es war wieder ein gelungenes Trainingslager, sonntagfrüh beim Frühstück hörte man doch den einen oder die andere über die ersten kleinen Beschwerden oder Ermüdungserscheinungen berichten – Ziel erreicht.

Am Wochenende vom 25. bis 27. Januar fand in unserer Senftenberger Sporthalle die inzwischen 19. Hallenmarathonveranstaltung statt, wieder ganz professionell von Joachim Weidner und seinem Team organisiert. Selbstverständlich nahm unser Verein daran teil mit Lisa, Maria, Klaus und Leonard und auch unser ehemaliges Mitglied Diana.

Die Startgebühren für diese Veranstaltung sind zwar recht hoch, man bekommt aber auch sehr professionell einiges geboten, wie eine Musikbegleitung in genau der richtigen Lautstärke, eine Lichtshow und, ganz wichtig bei einer 250-Meter-Bahn auf den langen Strecken, eine vollautomatische individuelle Rundenzählung.

Unsere beiden Damen starteten im 10 min Ergotrainer-Wettbewerb Einzelzeitfahren. Darüber berichtete Lisa:

„Für Maria und Lisa wurde es am Samstag Zeit, etwas Neues auszuprobieren - es ging für 10 Minuten mit den Rädern auf die Rolle, um möglichst viel Strecke zurückzulegen. Mit Magneten und Sendern wurden die Kilometerstände aufgezeichnet. Ein fliegender Start wurde ihnen leider verwehrt, da sich schon viele andere Sportler erwärmt und in der Schlange eingeordnet hatten. Dafür aber waren in der Wartezeit Strategien ausgetauscht und Tipps angenommen worden von anderen Startern. Angefeuert und im Vorfeld unterstützt wurden die beiden von Leo und von Diana + Familie. Nach der gefühlt nicht enden wollenden Rennzeit und etlichen Pedalumdrehungen später erreichte in den jeweiligen AK-Wertungen Maria einen hervorragenden 2. Platz (AK W(30- 39)S1) und Lisa siegte in ihrer AK (W(19-22)U23). Trotz einiger kleiner technischer Probleme war es eine schöne und erfolgreiche Veranstaltung.“

Ganz erfolgreich hat unser Leo den Verein vertreten. Leo startete am Samstag über 10 Kilometer und belegte einen hervorragenden 2. Gesamtplatz in 36:33 Minuten. Damit war er natürlich gleichzeitig Altersklassensieger. Doch das war dem Leo nicht genug Erfolg und so errang er am Sonntag sogar den Gesamtsieg über die 5000 Meter in für Triathleten super 17:57 Minuten. Der ganze Verein ist stolz auf Leo.

Auf der Halbmarathonstrecke startete Klaus. Das hätte fast nicht geklappt, da sich Klaus auf Justin verlassen hatte, der beide anmelden wollte. Erst als die Starterliste voll und geschlossen war, merkte er, dass er nicht gemeldet war. Zum Glück wurde am Freitag zusätzlich ein zweiter Halbmarathon angeboten. Hier siegte Klaus automatisch in seiner Altersklasse in 2:05:34, da er hier der einzige Starter in seiner Altersklasse M65 war. Diese Zeit hätte allerdings auch zum AK-Sieg am Samstag im Halbmarathon-Hauptlauf gereicht.

Auch unser ehemaliges Mitglied Diana startete über die 5000-Meter-Strecke und erreichte als 13. Frau in 27:36 ebenfalls einen Altersklassensieg in der W35. Diana samt Familie hat sich ein besonderes Lob verdient, da sie an jedem Tag unermüdlich unsere Vereinsstarter anfeuernd begleitet hat.

Euer Klaus

   

TTS Facebook

© 2018 Triathlon Team Senftenberg e.V. - Joomla! 3.8.8 Alle Rechte vorbehalten. Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.