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Der sonnige Triathlon der Lausitz

hatte sich beim Aufbau schon angekündigt.

Sonne und heiße Temperaturen führten zum Schwitzen aller Helfer. Am Abend stand die neue Wechselzone und wartete auf den finalen Test durch die Triathleten. Die neue Konstruktion wurde durch den geplanten F60-Triathlon am 15. September 2019 notwendig und ist deutlich stabiler und robuster als die vorherige Seilvariante.
Diese Investition basiert vollständig aus Sponsor Mitteln des F60-Triathlons und ist durch Rewe Familie Radke, den Stadtwerken Finsterwalde sowie der Euros-Stiftung finanziert worden. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön.

Nach einer schlaflosen Nacht voller Befürchtungen, ob der Sturm das Anmeldezelt hatte stehen lassen, begann der Sonntagmorgen mit dem finalen Aufbau und der Beruhigung, dass nichts passiert war. Mehr als 80 Helfer sorgten für den reibungslosen Ablauf des Wettkampfes und für ein großartiges Erlebnis für die teilnehmenden Sportler, ihren Angehörigen und Gästen. Nach einer anspruchsvollen Schwimmstrecke – das Wasser war durch den Wind sehr wellig – ging es auf den bekannten Rundkurs über den Koschenberg und danach auf die Promenade zum Laufen. Im Ziel wurden ca. 250 Sportler gefeiert und die schnellsten geehrt.

     

Den STR-Triathlon gewann Sandra Cummerow (Multisport LOS) in 1:16:07 bei den Frauen und Maik Eisleben (SG Adelsberg) in 1:07:16 bei den Männern. Die beiden Ersten beim TRZ-Volkstriathlon waren Antje Glausch (Team Erdinger Alkoholfrei) in 1:20:40 und Clemens Kumpe (RSV Bautzen) in 1:08:19.

Den Vital-Staffel Wettbewerb konnte die Vital-Staffel in 1:05:13 für sich entscheiden.

 

Nun heißt es durchschnaufen und den Fokus auf den F60-Triathlon zu richten. Auch wenn die Organisation schon an vielen Stellen abgeschlossen ist, sind noch einige Dinge zu tun. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen auf eine starke Teilnehmerzahl bei der Premiere.

Wir   sehen   uns   an   der   F60   in   Lichterfeld   am   Bergheider   See  beim 1. F60-Triathlon!!!
Link zum F60-Promotion-Video auf YouTube

Sportliche Grüße
Euer Dr. No

Wir freuten uns, 3 von 1.070 Startplätzen für das Sundschwimmen, von  Altefähr nach Stralsund, erhalten zu haben. Nicht jeder hatte das Glück, wie z.B Maria und Justin. Nach 5 min Onlinezeit waren die Plätze vergeben. So trudelten wir, die da waren Petra, Sohn Max und ich der Mario am Vorabend in Stralsund ein, um unsere Startunterlagen zu holen. Max brachte noch Sebastian einen Kumpel aus Dresden mit. Hier erfuhren wir, dass auf Grund der Strömungsverhältnisse nicht der Sund überquert und damit nicht in Altefähr gestartet wird, sondern parallel zum Festland ab Paarow geschwommen wird.

Es war kühl am Wettkampftag, die Außentemperaturen betrugen 17 °C, die Wassertemperatur wurde mit 16 °C angegeben. Dies ist die untere Grenze für die Wettkampfdurchführung. Geschwommen wird hier generell ohne Neo. Zeitlich auf den letzten Drücker begaben wir uns zu den Bussen, welche uns zum Start bringen sollten. Jetzt verstand ich auch warum alle uns drängten zum Transfer zu kommen. Es warteten dort schon 1.066 Sportler (eigentlich 200 weniger) in 20 Bussen auf uns.

Das Einbalsamieren der Körper vor dem Transfer war untersagt. Ich habe lange überlegt, ob und wie ich meine Körperwärme länger halten könnte. Der Plan war letztendlich, wie schon im Senftenberger See mehrfach praktiziert, eine dicke Schicht Gänsefett aufzutragen. Doch hatte ich im Discounter nur Schweineschmalz gefunden und gekauft. Petra hat mir dann erklärt, dass das ja gar nicht geeignet ist, denn Schweine könnten im Gegensatz zu Gänsen nicht schwimmen. Schließlich ließ ich mich vom Mainstream anstecken und verwendete Vaseline.

Dann kam der erste Wasserkontakt mit dem Fuß. Spätestens jetzt hätte Klaus seine dicke rote SbV-Jacke angezogen und sich nach dem Standort des Wärmezeltes erkundigt. Doch es gab kein zurück. Nach einem misslungenen Countdown des Veranstalters ging es vollständig in die Ostsee.

Solch ein Gefühl der Kälte kannte ich vorher nicht. Es zog sich alles bei mir zusammen, Falten waren sicher nicht mehr am Körper vorhanden. Sofort schossen mir Gedanken durch den Kopf, wie: hoffentlich muss ich nicht noch gegen Eisschollen kämpfen, bin ich hier wirklich freiwillig oder ohne den Salzgehalt wäre der Sund längst zugefroren. Das sollen hier 16°C sein? Niemals! An einer Dreieratmung, wie bei mir üblich, war überhaupt nicht zu denken. Die Kälte sog die gesamte Energie aus meinem Körper. Dummerweise hatte ich die Schwimmbrille auch noch von innen mit Vaseline eingefettet. Dafür war sie wahrscheinlich noch dichter und frierte nicht so, aber die Sicht war unmöglich. Neben mir waren fast ausschließlich Brustschwimmer im Wasser. Beim Triathlon ist das ja ein eindeutiges Zeichen, dass man sich ganz hinten befindet. Ich denke aber, hier ist es etwas anderes. Die Brustschwimmer haben einen großen Vorteil, der Kopf ist nicht ständig unter Wasser und der Verstand wird somit nicht unterkühlt. Ich nutzte die Brustschwimmer als Orientierung.

Entweder ich gewöhnte mich an das eisige Wasser oder eine Lähmung des Körpers setzte ein. Wahrscheinlich war es das Zweite. Ich schwamm so vor mich hin, ohne meine Körperteile noch richtig zu spüren. Auch hatte ich kein Zeitgefühl mehr. Irgendwann dachte ich, es muss doch hier auch ein Ziel geben, und hielt inne um zu schauen. Tatsächlich durch meine fettige Schwimmbrille konnte ich noch zwei Bojen und sogar den Ausstieg erkennen. Just in diesem Augenblick legte ein Boot bei mir an und die Insassen erklärten mir, dass der WK auf Grund der Kälte abgebrochen wurde und ins Boot steigen solle. Normalerweise käme so etwas 200 m vor dem Ziel für mich überhaupt nicht in Frage. Doch auch zwei Badekappen verhinderten nicht das Auskühlen des Verstandes. So ließ ich mich bis zum Wasserausstieg fahren und taumelte nach 1 h 34 min durchs Ziel. Warmer Tee wurde mir gereicht, nur trinken ging nicht, weil vor lauter Zittern nichts im Becher blieb.

Ich traf Max und Sebastian, welche schon eine halbe Stunde im Ziel waren. Die sahen meinen blaugefrorenen Körper und schickten mich erstmal zum Duschen. Hier war das Wasser schön warm, nur keiner wollte von der Dusche wieder weg. Ich machte mir Sorgen um Petra, doch als ich vom Duschen kam, war sie bereits da. Auch sie wurde mit Zielsichtkontakt aus dem Wasser geholt. Sie befand sich ca. 200 m hinter mir. Petra ging es sichtlich besser als mir. Am meisten ärgerte ich mich, dass ich auch noch das Essen verschüttete. Da bekam man schon mal seine Kartoffelsuppe  mit Bockwurst sogar ohne Essensgutschein und kann ich es nicht nutzen.

Wir krochen dann noch in den Luftschlauch vom Wärmezelt und allmählich wurde uns dann doch wieder warm.

Später im Zelt wurden Petra und ich mitten in der Nacht plötzlich wach und konnten nicht mehr schlafen. Der Grund, es tat einfach alles weh. Ich ging in mich und meinen ganzen Körper von oben nach unten und von unten nach oben durch. Es muss doch irgendeine Stelle geben, welche keine Schmerzen beinhaltet. Schließlich fand ich sie. Es war die Zunge und ein paar Zähne.

Fazit

  • Paul gefiel die Veranstaltung und fragte Petra und mich, ob wir nächstes Jahr auch wieder dabei sind. Wir sind ja für Abenteuer immer zu haben und sicher auch keine großen Frostbeulen. Aber noch einmal möchten wir so etwas unseren Körpern nicht antun.
  • Es war trotzdem ein sehr schönes verlängertes Wochenende an der Ostsee.

Nachtrag

  • Schweine können doch schwimmen. Das wurde jedenfalls bei der Sendung mit der Maus nachgewiesen.
  • Die Strecke war mit 2.500 m Länge, 200 m länger als die Sundquerung.
  • Am nächsten Tag haben wir in Altefähr bei der DLRG eine Angabe der Wassertemperatur von 14 °C gesehen. Dies könnte auch die WK-H2O-Temperatur gewesen sein.

  • Die Veranstaltung ist nach einer 1 h 10 min abgebrochen worden. Es wurden von hinten beginnend alle Teilnehmer aus dem Wasser geholt. Ich war wahrscheinlich einer der letzten, die es betraf.
  • Ca. 200 Schwimmer sind erst gar nicht angetreten. Mehrere Teilnehmer haben die Sicherheitsboje ausgelöst, welche jeder bei sich führte.

Mario Vales

Unser Vereinsausflug mit dem Rennrad ins Isergebirge fand am Wochenende vom 25. - 26. Mai statt.
Acht Vereinsmitglieder nahmen teil. Dirk fuhr das Begleitauto mit Anhänger. Maria musste aus gewissen Umstandsgründen ebenfalls im Begleitauto Platz nehmen. Die sechs Radfahrer waren Claudia, Kathrin, Leo, Mario, René und Klaus, also ich.

Früher bereitete man sich mittels Landkarten auf längere Reisen vor oder man verließ sich auf Gottvertrauen. Letzteres bewirkte meist eine enorme Streckenverlängerung oder Ankunft am falschen Ziel. In unserer modernen Zeit wird Gottvertrauen durch Navigationsgeräte ersetzt. Das Ergebnis ist das gleiche, jedenfalls mit der App Komoot auf Handys, wie wir bald verärgert erfahren mussten, besonders Claudia, die mit ihrer Zeitfahrmaschine die Reise in Angriff nahm. Der um 8 Uhr geplante Start verzögerte sich zwar um 30 Minuten, aber dann ging es zügig in Richtung Hoyerswerda los. Mario als Reiseleiter führte die Truppe an, geleitet von Komoot. Schon auf dieser heimatlichen Strecke zur 20 Kilometer entfernten Nachbarstadt mussten wir zweimal umkehren, weil wir auf einen unwegsamen Waldweg bzw. in Richtung Bernsdorf statt nach Hoyerswerda geleitet wurden.

Auch auf dem weiteren Weg nach Bautzen wurde es nicht viel besser, da wir immer wieder an Abzweigen anhalten und überlegen mussten, was das Navigationsorakel uns sagen will. Ich fragte schließlich einen Dorfbewohner nach dem Weg, was daraufhin die Fahrt bis Bautzen erheblich beschleunigte. Hier gab es den ersten Verpflegungsstopp am harrenden Begleitauto, wie bei Mario nicht anders zu erwarten, mit überreichlichem Angebot. Dafür war aber Marios Handyakku leer und die weitere Navigation in Gefahr. Zum Glück hatte ich eine volle Powerbank im Gepäck. Von Bautzen bis Grenzübergang Zittau kam es zu keinen weiteren Navigations-oder anderen Zwischenfällen und wir konnten beim zweiten Verpflegungsstopp uns stärken und die Trinkflaschen auffüllen. Wie vom deutschen Internetwetterbericht vorausgesagt, hatten wir bis hierhin schönes Wetter. Für die Tschechei war Regen mit hoher Wahrscheinlichkeit angekündigt, der auch direkt hinter der Grenze einsetzte. So kamen wir schon durchnässt am nächsten Verpflegungsstopp auf dem Marktplatz eines Städtchens kurz vor Liberec an. Unter den Schirmen eines Biergartens wollten wir den Regen abwarten, der sich bald in einen soliden Wolkenbruch steigerte und unsere Tische unter Wasser setzte:

Von hier aus bis zum Ziel Bedrichov waren es nur noch 20 Kilometer, aber Mario hatte mit einem gewaltigen Anstieg gedroht, ich war nass und meine Brille verdreckt. So entschloss ich mich, ins Begleitauto zu steigen, auch um Kräfte zu sparen. Das erwies sich aber als Irrtum, denn Dirk fuhr das Auto ebenfalls nach Navi. Im Zielort Bedrichov führte uns dieses nicht etwa direkt zum an der Hauptstraße liegenden Hotel, sondern erst auf eine abzweigende sehr schmale Nebenstraße und dort plötzlich auf einen steil nach unten führenden Wanderweg, der an einer Holzbrücke für Fußgänger endete. Dirks blindes Vertrauen in das Navi hatte zum Ergebnis, dass wir zwar das Auto samt Anhänger auf einer Wiese wenden konnten, aber mit durchdrehenden Rädern auf dem steilen, nassen und lehmigen Weg stecken blieben. Das Abhängen des Anhängers half nicht. So musste sich Maria auf den Fahrersitz begeben und Dirk und ich schoben von hinten mit hervorquellenden Augen, immer mal wieder auf dem lehmigen Weg ausrutschend, während Maria versuchte, die Vorderräder nicht durchdrehen zu lassen. Wider Erwarten gelang es, das Auto bis zum Asphalt zu bringen. Nun war der Anhänger an der Reihe. Der erwies sich als fast noch schwieriger zu bewegen, da er ja keinen Antrieb hat. Ich war nun fix und alle, von wegen Kräfte sparen! Nach schon bewährter Methode fragte ich nun einfach zwei nur tschechisch sprechende Mädchen nach dem Weg und selbst dies erwies sich als viel bessere Navigationsmethode. Wir fanden das Wellnesshotel Jarmilka sofort, waren aber nicht viel eher als unsere Radler eingetroffen, obwohl diese in Liberec falsch navigiert wurden.
Nach dem Duschen gab es für alle im Hotel das wohlverdiente Abendbrot.

Da alle nach den 155 Kilometern ziemlich kaputt waren, gab es danach nur eine kurze Wanderung durch den Ort vom Hotel


bis zum Ort unserer „Heldentat“ am steilen Wanderweg, wo wir sogar noch Schnee entdeckten:

Am nächsten Morgen nach einem opulenten Frühstück versprach uns Mario eine kürzere Rückfahrtstrecke mit besserer Navigation. Kürzer bedeutet im Gebirge immer Wege, viel steilere Anstiege und Abfahrten. Auf den schlechten schmalen Wegen gab es natürlich mehrere Fehlnavigationen und dazu einen Platten an Claudias Rennmaschine. Der Rückweg führte uns ein kleines Stück durch Polen. In Bogatyna erlebten wir den „Navigationshöhepunkt“, führte uns doch diese App Komoot auf einen steinigen Weg zur dortigen Eisenbahnbrücke über die Neiße. Diese hat weder einen die Schienen begleitenden Fußweg, noch kann man sie überhaupt auf dem Fahrrad fahrend erreichen. So kehrten wir um, um zu beratschlagen, wie man auf die deutsche Seite nach Hirschfelde kommt, wo der vereinbarte Treff mit unserem Auto war. Aber auch das haben wir gemeistert und dort in der Sonne unser zweites Frühstück eingenommen:


Ich hatte nun die Nase voll vom Komootnavigieren, habe mein spezielles Fahrradnavigationsgerät auf das Oberrohr montiert und so kamen wir problemlos bis zum letzten Halt kurz hinter Bautzen. Hier stiegen Kathrin und René ins Auto. Da die restliche Strecke bekannt war, ging es zügig bis Großkoschen, indem Leo die Führung übernahm und der Rest in seinem Windschatten fuhr. Wie von Mario vorausgesagt, war die Rückfahrt mit 143 Kilometern etwas kürzer. Müde und kaputt bedankten wir Übriggebliebenen uns bei Mario, um dann zu Hause angekommen über die Wahlergebnisse der Europawahl zu staunen.
Und hier noch etwas für die Allgemeinbildung: Bedrichov im Isergebirge ist nur 15 Kilometer Luftlinie vom Tafelstein entfernt, der höchsten Erhebung der Oberlausitz. Die niedrigste Stelle der Oberlausitz ist übrigens in Tettau im Amt Ortrand.

Euer Klaus

Je nach Sichtweise durfte ich Ole zum Xtreme-Coast-Race als Edelhelfer begleiten bzw. Ole durfte einen erfahrenen Helfer requirieren. Für mich ging die Zinnowitzreise schon abends am Himmelfahrtstag Richtung Meuro los, da wir eigentlich in der Nacht fahren wollten. Ole war aber recht müde und so starteten wir erst am Freitag früh um 5 Uhr. Mario Johannsohn hatte uns freundlicherweise seinen Firmentransporter zur Verfügung gestellt, den wir in Zinnowitz zugleich als Fahrradgarage und Schlafstätte nutzten.
 
Die Hinfahrt verlief problemlos und auf dem neben der Wettkampfstätte gelegenen schönen Zeltplatz bekamen wir einen schattigen Stellplatz neben dem Funktionsgebäude. Am Abend ging es zur Auslosung der Teams auf der Freilichtbühne neben der Seebrücke. Dazu bedarf es einiger Erklärungen. Der Wettkampf ist auf 10 Mannschaften mit je 4 Sportlern begrenzt. Diese 40 Teilnehmer sind vom Veranstalter handverlesen eingeladene Spitzensportler ihrer Sportart. Die Sportarten sind Kajak-, Kanadier-, Fahrradfahren und Laufen. Das mit Stechpaddel gefahrene Kajakboot hat zusätzlich einen seitlichen Ausleger, damit es auf dem Meer nicht so leicht kippt. Ich lernte gleich, dass man dazu heute Outtrigger sagt, zum Kajak Surfski und zum Fahrradfahrer Biker. Nur der profane Läufer hat noch seine alte Bezeichnung. Die Mannschaften stehen nicht vorher fest, sondern werden ausgelost, was für alle Teilnehmer ganz spannend war. Da dabei jeder einzelne Sportler vorgestellt wurde, bekam wohl nicht nur ich, sondern auch Ole rechten Respekt, denn es waren auch WM-Teilnehmer bzw. mit Thoralf Berg ein Weltmeister dabei. Ole hatte mit Läufer Thoralf in seiner Mannschaft Glück. Seine beiden Wassersportler waren weniger bekannt, so sein Surfskifahrer aus der Tschechei.
 
Am Samstag ging es früh zum Strand, wo eine Wechselzone direkt am Wasser aufgebaut war
 


 
und auch ganz pünktlich der Start erfolgte.
 
Zuerst waren die 10 Surfskifahrer mit einem kurzen Sprint an der Reihe, damit sich das Feld ein wenig sortierte. Oles Mannschaft Nr.4 lag da auf dem sechsten Platz. Läufer Thoralf Berg lief auf den 20 Geländekilometern mit einer Superleistung auf Platz 2,
 
hatte aber fast 5 Minuten Rückstand auf den ersten Platz. Der Outtrigger hatte nach 5 Runden und etwa 16 Kilometern wieder Plätze verloren und lag auf Platz 6.
 
Nun war Ole dran. Da alle Wechsel direkt am Wasser erfolgten, musste Ole das Fahrrad hin und zurück etwa je 100 Meter durch den Dünensand tragen. Angefeuert wurde er dabei von unserer Tri-Team-Delegation bestehend aus Lisa, Martin, Ronny und mir. Die restlichen 32 Kilometer im Gelände mit Durchquerung einer abgesperrten Kuhweide verlangten alles ab. Ole brachte die Mannschaft auf Platz 4.
 
Nun musste der tschechische Surfskifahrer auf die lange Distanz von 16 Kilometer
 
und kam auf dem endgültigen 6. Platz ins Ziel.
 
Da dem völlig durchschwitzten Ole die Ostsee mit 14 Grad Wassertemperatur zu kalt war, badete natürlich ich als Edelhelfer für ihn. Dafür brauchte ich dann nicht auf die abendliche Abschlussparty nach der Siegerehrung.
 
Am folgenden Sonntag gab es noch eine kleine Strandparty mit Frühstück für die Starter und Helfer. Man konnte mit den Sportlern fachsimpeln, in den Surfskibooten testweise umkippen und so ein Bad nehmen oder ohne Boot ganz profan im Meer schwimmen. Mittags starteten wir zur Heimfahrt, die am Sonntag nach Himmelfahrt zu einem kleinen Abenteuer wurde. Schon das Verlassen der Insel dauerte im Stau anderthalb Stunden. Auf der A20 ging es zügig voran, doch am Kreuz Uckermark stand wieder alles. Da einige Sportler schon früher abgereist waren, wussten wir durch ihre Anrufe, dass es sich überall vor uns auf der Autobahn staute, besonders auf dem Berliner Ring. Ole beschloss deshalb, Landstraße zu fahren, was stressfrei war, aber eine Ankunft erst 21 Uhr in Meuro bedeutete.
Wer mehr über den Wettkampf erfahren möchte, kann unter der Adresse www.xtreme-coast-race.com weitere Informationen einholen.

Euer Klaus

Am 5.5.19 klärte uns unser Mitglied und Wettkampfrichter Ivo über das DTU Regelwerk 2019 auf. Danke!
Es gibt wieder wissenswerte Neuerungen und Auffrischung kann sowieso nie schaden. Wir sind startklar für die Wettkampfsaison! Danke auch an Martin und Rebecca für den schönen Seminarraum im Markt 15.

   

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