Gemeinsam mit Sebastian Hauer vom Triathlon Verein Berlin 09 e.V. haben
wir uns (Jule Adam und Olaf Kretschel) in ein echtes
Triathlon-Abenteuer gestürzt. Der Israman an der Südspitze Israels in
Eilat am 29.1.2010 war für uns alle ein Erlebnis, was wir sicher so
schnell nicht vergessen werden. Das Schwimmen im roten Meer war dabei
sicher noch die kleinste Herausforderung. Die Radstrecke hat es
wirklich in sich, auf den ersten 10km absolviert man gleich mal 800
Höhenmeter und auf meinem Tacho standen zwischenzeitlich nur noch
8km/h! Den Rest der Strecke kann man auch nicht gerade als flach
bezeichnen, die Eilat Mountains am Rande der staubtrockenen Negev-Wüste
nahmen kein Ende und irgendwie kam der Wind gefühlt immer von vorn. Die
zweite Wechselzone befindet sich dann auf besagten 800m, d.h. die
ersten 14km der Laufstrecke geht’s rasant bergab. Für Olaf und mich als
Halbdistanzler hieß es dann nur noch 7km rund um Eilat durchhalten und
dann ab ins Ziel an der Strandpromenade. Olafs super Zeit für seine
erste Halbdistanz: 05:46:37. Das bedeutete Platz 26 von 222 und ich
bin deutlich später aber mindestens genauso glücklich nach 7:52h über
die Ziellinie gelaufen. Sebastian hat hart gekämpft um den Sieg, am
Ende wurde es ein toller 3.Platz nach dem Israeli Gilad Rotem und dem
Vorjahressieger Konrad von Allmen aus der Schweiz.
Als
Resümee könnte man sagen: wer mal bei einem Wettkampf mitmachen will,
bei dem sich die kommerzielle Vermarktung und die Starterzahl noch in
Grenzen hält, die Strecke eine echte Herausforderung und die
Streckenbetreuung noch sehr herzlich familiär ist (als Verpflegung gab
es sehr leckere Datteln!), dem kann man den Israman nur ans Herz legen.
Für uns Komfort-verwöhnte Mitteleuropäer ist der Besuch in Israel ein
echtes Erlebnis gewesen und die etwas öden Trainingseinheiten im Winter
auf der Rolle und dem Laufbahn waren plötzlich auch ganz schnell
vergessen.
In diesem Sinne: Shalom!
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 14. Februar 2010 )
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